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Lippen einer Frau

Gedanken um die erotische Begegnung mit meiner „Traum-Frau“

Ardias3k

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Montag, 12. November 2012, 19:24

Lippen einer Frau

Author dieser Sexgeschichte ist Lola Maria

Ganz vorsichtig und zärtlich bahnt sich meine Hand unter ihrem T-Shirt empor. Sie stöhnt kaum merklich auf, als meine Fingerspitzen ihre harten Brustwarze berühren. Ihre Küsse werden wilder und fordernder. Plötzlich ein monotones, nerviges Klingeln.
Verschwitzt und völlig in den Bann meines Traumes gezogen wache ich auf. War das eben wirklich ich in meinem Traum? Ich, in einer leidenschaftlichen Sexszene mit einer Frau?
Den ganzen Tag kreisen meine Gedanken um die erotische Begegnung mit meiner „Traum-Frau“. Und auch als ich am Abend mit meiner Oma im Theater sitze, kann ich mich kaum konzentrieren. Ich rufe mir die Bilder der vergangenen Nacht immer und immer wieder ins Gedächtnis und mich durch fährt eine elektrisierende Welle, wenn ich an ihre unglaublich zarten Lippen denke.
„Guck mal, die beiden da vorne, sind die nicht süß?“, reißt mich meine Oma aus meinen Gedanken und deutet auf ein schwules Pärchen, das im Theater zwei Reihen vor uns sitzt.
„ Was die für zierliche Händchen haben, niedlich oder?“
Ich kann nichts anderes machen, außer meine Oma ungläubig anzuglotzen, wie eine Kuh auf der Weide.
„Was ist? Das ist doch nichts Besonderes mehr, heute ist doch irgendwie fast schon jeder schwul oder lesbisch“ stellt sie trocken fest und schiebt sich einen Schokobon in den Mund.
Hatte meine Oma etwa Recht? Ist heute wirklich jeder irgendwie homo?
Eine Woche später, ich hatte das Thema mittlerweile gut verdrängt, hatte ich ein Date mit Lin. Zum Haare färben. Seit fast schon einem Jahr kommt meine Lieblingsfriseurin zu mir nach Hause, um mir Strähnchen zu machen. Und während ich bei mir in der Küche sitze und Lin mir eine Folie nach der nächsten in die Haare klemmt, denke ich plötzlich wieder über die Worte meiner Oma nach.
Wer ist heute eigentlich nicht mehr „auch- Schwul“? Überall sieht man Wesen, die sowohl Mann als auch Frau sein könnten. Die Männer quetschen sich in enge Röhrenjeans, lackieren sich die Nägel, pudern sich die Nase. Die Frauen rennen ins Fitnessstudio und stählen ihre Muskeln. Frauen küssen Frauen in der Disco auch mal nur so zum Spaß und haben scheinbar Augen und Ohren offen für alles und jeden. Plötzlich ist mein Traum wieder da. Unglaublich realistisch spielt er sich vor meinem inneren Auge ab. Ich wische meine schwitzenden Hände an meiner Jeans ab, als ich das Gefühl ihrer zarten Brustwarzen an meinen Fingern spüre.
„Was ist, du bist so ruhig heute?!“ fragt mich Lin, als sie nachschaut, ob die Farbe lange genug eingewirkt ist.
„ Nichts!“ antworte ich schroff und fühle mich irgendwie ertappt.
„Den Gesichtsausdruck kenne ich und er hat eher etwas mit schnuckeligen Typen, als mit „Nichts“ zu tun!“ sagt sie schnippisch.
„Nein, dass ist es ja gerade! Ich habe an eine Frau gedacht, komisch oder?“ platzt es plötzlich aus mir heraus.
„ Ach je, ob Frau oder Mann, Liebe ist doch immer schön, oder nicht? Ab ins Bad mit dir, wir können die Blondierung jetzt auswaschen.“ scheucht sie mich hoch.
Ich tapse gedankenverloren ins Bad, hänge meinen Kopf vorwärts über die Wanne und Lin kniet sich hinter mich, um mir die Haare zu waschen.

Ihre kleinen Hände massieren meinen Kopf und ein leichter Schauer fließt mir warm die Wirbelsäule entlang, als ich ihren Atem an meinem Hals wahrnehme. Lin lehnt sich an mich und ich spüre ihre Rundungen an meinem Körper. Mein Herz beginnt zu klopfen und die kreisenden Bewegungen ihrer Hände werden langsamer und intensiver.
Plötzlich drückt sie sich noch fester an mich und beginnt, ganz sachte und vorsichtig, meinen Hals zu küssen. Mein Herz schlägt mir bis in die Schläfen und ich bin regungslos, völlig erstarrt. Eine ihrer Hände löst sich von meinem nassen Haar und wandert langsam an meinem Körper hinab in Richtung Oberschenkel. Ich drehe mich um, streiche mir die klitschnassen Haare aus dem Gesicht und blicke sie fragend an. Anstatt zu antworten, fährt sie mit ihrer warmen, feuchten Zungenspitze langsam über meine Unterlippe und ihre Hand drückt gegen meinen Po. Ich hohle tief Luft, als sie beginnt, über der Jeans meinen Intimbereich zu streicheln.
Und dann ist Lin plötzlich weg. Ich blicke mich um, versuche, mich zu orientieren. Mein Blut rauscht mir gewaltig durch den Körper und ich stehe auf, um ihr nachzulaufen, bis ich den Halt verliere. Ich bin nicht mehr im Bad. Ich bin aufgewacht und werde wohl auf den nächsten Traum warten müssen, um zu erfahren wie es weitergeht.
Auf dem Weg zur Arbeit lese ich in einer Frauenzeitschrift folgendes:
„80% aller Frauen träumen von Sex mit einer anderen Frau.“
Schmunzelnd lege ich die Zeitung bei Seite und denke an Lin´ s weiche Lippen.
G.O.

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